Stichworte zum Bau einer der weltweitgrößten Kohleminen Carmichael durch den indischen Konzern Adani im australischen Galilee-Becken und den Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung in Australien und Indien.
– Die Mine soll teilweise auf dem Land der Wangan und Jagalingou liegen, die sich seit Jahrezehnten juristisch dagegen wehren. Der Bundesstaat Queensland hat ihnen jetzt den Native Title auf ihr Land abgesprochen.
– Der Betreiber plant jährlich 12,5 Milliarden Liter Wasser aus dem nahegelegenen Suttor River zu entnehmen.
– Per Bahn soll die Kohle zum Hafen Abbot Point transportiert werden, der dafür erheblich erweitert werden musste.
– Die Kohle soll mit dem Schiff durch das Great Barrier Reef und weitere 10.000 km bis nach Indien transportiert werden, wo bereits ein ganz neuer Hafen gebaut wurde. Dafür wurden Mangrovenwälder gerodet, die für den Küstenschutz gegen Stürme und Überschwemmung von zentraler Bedeutung sind.
– Vom Hafen geht es 700 km in den kohlereichsten Bundesstaat im absoluten Nordosten Indiens. Dort – nur 16 Kilometer entfernten von der nächsten indischen Kohlemine – soll die australische Kohle verstromt werden. Auch dort wurde für den Bau des Kraftwerkes fruchtbares Ackerland zerstört und indigene Adivasi enteignet und vertrieben.
https://www.gfbv.de/de/pm/australische-adani-kohlemine-9905/

Der Wagenbauer Jacques Tilly sagt den Düsseldorfern und der Welt im Karneval schonungslos die Wahrheit.
